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Samba gehört zu den lateinamerikanischen Gesellschaftstänzen |
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Der Samba ist ein afrobasilianischer Tanz aus dem 19. Jahrhundert und gehört zu den lateinamerikanischen Gesellschaftstänzen. Seine Wurzeln stammen jedoch aus dem Altafrikanischen Tänzen und wurden mit der Sklavenverschleppung nach Südamerika gebracht. Das Wort Samba war ursprünglich ein Sammelbegriff für unzählige brasilianische Tanzarten.
Die Schwarzafrikaner aus dem Kongo, dem Sudan und Angola fügten ihre und weitere Tanzvarianten zur Samba zusammen. 1914 kam die frühe Form des Samba(Maxixe) erstmals nach Europa. Dieser Paartanz war eine Mischung aus afrikanischen und portugiesischen Tanzelementen. Zehn Jahre später 1924 fand dann die heutige Tanzform des Samba in Europa seinen Einklang. Wie jedoch nahezu alle lateinamerikanischen Tänze durchlebte auch der Samba während der nationalsozialistischen Vorherrschaft in den 1930er Jahren eine schwere Zeit. Der große Durchbruch blieb dem Tanz bis 1949 verwehrt. Zu diesem Zeitpunkt kam der Samba in Europa schwer in Mode. Es wurde jedoch lediglich eine vereinfachte Variante getanzt, da den Europäer buchstäblich „der Rhythmus im Blut“ fehlte. Die Tanzenden besaßen nicht die Lockerheit, um die Bewegungen des „Originalsamba“ ,wie die Brasilianer zu zelebrieren. Seit 1959 ist der Samba Turniertanz und im Jahr 1963 wurde der Tanz in das Welttanzprogramm aufgenommen. Charakteristisches Merkmal des Samba sind die vielen Hüftbewegungen und das „Boucen“. „Der typische Schrittrhythmus ist (1__e2___), was bedeutet: 1 entspricht 3/4 des 1. Taktteils, das 'e' dann dem letzten 1/4 des 1. Taktteils, 2 bedeutet den ganzen 2.Taktteil. Jedoch gibt es weitere Rhythmen; so erfolgt bei gebounceten Figuren der Bounce grundsätzlich gleichmäßig im Rhythmus (1 + 2 +), die Füße gehorchen jedoch oftmals einem anderen Rhythmus.“ Ausschlaggebend ist zudem die original Sambamusik die schell und mitreißend wirkt. |
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